KLIMANOTSTAND IN BREMEN AUSRUFEN – PIRATEN RUFEN BÜRGERSCHAFTSKANDIDATEN ZU EINER GEMEINSAMEN ERKLÄRUNG AUF!

Nicht erst durch die Aktivitäten von „Fridays for Future“ wissen wir alle, dass energische Taten zum Schutz unseres Planeten dringend notwendig sind. Nachdem bereits die Städte Vancouver, Oakland, London und Basel den Klimanotstand beschlossen haben, hat als erste deutsche Stadt Konstanz jetzt den Klimanotstand ausgerufen. Bremen und Bremerhaven sind vom Anstieg des Meerespiegel besonders stark betroffene Städte und sollten es der Stadt am Bodensee gleichtun. Klimanotstand würde bedeuten, dass alle Entscheidungen der Administration in Bremen unter Klimavorbehalt gestellt werden, mit dem Ziel den Ausstoß von CO2 als wichtigstem Klimakiller nachhaltig zu reduzieren. Dies ist auch höchste Zeit, hat doch Bremen seine angestrebten Klimaziele für 2020 krachend verfehlen. Bremen hatte sich vorgenommen, bis 2020 seinen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken, allerdings hatte Bremen den Ausstoß bis 2014 nur um knapp zehn Prozent senken können. Damit ist Bremen noch deutlich weiter vom 40-Prozent-Ziel entfernt als Deutschland insgesamt. Die PIRATEN laden alle Kandidatinnen und Kandidaten, die sich um ein Mandat zur kommenden Bürgerschaft bewerben dazu ein, in einer gemeinsamen Erklärung überparteilich die Ausrufung des Klimanotstandes durch den Senat für das Land Bremen bzw. der Bürgermeister für die Städte Bremen und Bremerhaven zu fordern und damit bei den Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern das Bewusstsein für anstehende, notwendige und durchgreifende Klimaschutzmaßnahmen zu schärfen.

Nach Einschätzung Bremer PIRATEN kann und muss Bremen für das Klima viel mehr tun als bisher geschehen ist: Von der Reduzierung des CO2-Ausstoßes der Kohlekraftwerke bzw. deren schnellen Stilllegung, über einen umlagefinanzierten fahrscheinlosen Nahverkehr, entschiedenere Förderung des Fahrradverkehrs bis hin zum entschlossenen Erhalt und Ausbau des vorhandenen Baumbestandes in Bremen. Es ist Zeit zu handeln!


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